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März

Foto: Blueskalender 2022, Jens Turowski aka „Brother Snakeoil“ R.I.P., ©Paul Luntscher

Es könnte alles so schön sein. In diesem März. Die Sonne scheint, Schneeglöckchen und Krokusse sprießen, unsere Markise spendet Schatten oder Regenschutz, die Öffnung der Clubs, die Lockerung der Corona Regeln, fast wieder normal oder? Wenn da nicht dieser KRIEG wäre. Ja, ich darf dieses Wort benutzen und veröffentlichen, ohne dafür 15 Jahre in den Knast zu müssen. Unfassbar.

Frühlingsbeginn: wir können unsere Markise einsetzen

The Beat Goes On – Sonny & Cher, interpretiert 1968 von Vanilla Fudge als musikalische Zeitreise durch die Geschichte, die Erfindung des Telefons und des Plattenspielers, sehr schnell genutzt für Kriegspropaganda. „…never to go to war with one another again“ hatte Chamberlain nach seinen Verhandlungen mit Hitler in die Mikrofone gerufen. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“, „Er wird die Ukraine nie angreifen“.

Es ist nicht die Lügenpresse, es sind die Verbrecher mit ihren Lügen. Kriege kann jeder Idiot beginnen, für ihr Ende braucht es Intelligenz, Weisheit, Widerstand, Ideen. Ein paar davon haben wir gestern von zwei Künstlergruppen gehört: „Die Leere im Kern Deiner Hoffnung“ (ja, das ist ihr Bandname) und der Honigdieb waren zu Gast. Unser altes Haus bot die ideale Kulisse für die Texte zum Nach- und Mitdenken, in die Hirne und Herz gehämmert mit Leidenschaft und Können. Musikalisch nichts für unser ergrautes Blues- und Jazzpublikum (das aber am Donnerstag beim Jazzclub mit der Achim Kuhn Combo schon voll auf seine Kosten kam) – aber wir müssen umdenken und der neuen Zeit Raum geben.

05.03.: Honigdieb / Die Leere im Kern Deiner Hoffnung
03.03. – Jazzclub mit der Joachim Kuhn Combo

Wir denken an unser Mitglied Jens Turowski (Beitragsfoto: P. Luntscher) und wünschen all denen gute Besserung, die aktuell erkrankt sind und auf den Besuch der Konzerte verzichten müssen. Und an die Menschen in der Ukraine, in Syrien, Afghanistan, Myanmar. Seien wir wachsam und achtsam. Und verbunden durch die Musik.

Gut, dass wir unser Haus Eifgen haben.

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